Home
Vorstellung
Geschichte
Der Vorstand
Satzung
Standard-Berner
Welpen Vermittlung
News
Ausstellungsinfo.
Veranstaltungen 2019
Zucht
Gebühren
Downloads
Literatur
Not-Fälle
Impfungen
Öffentlichkeitarbeit
Fotoalbum
Beratungsangebot
Mitglieder
Fördermitglieder
Mitglied werden
Gästebuch
Interessante Links
Kontakt
Impressum
Sitemap


Zuchtordnung

 

Deutscher Berner Sennenhunde Club Mecklenburg 

Seite 1

1. Allgemeines

1.1 Die Zuchtordnung ist für alle Züchter des DBSCM verbindlich.

1.2 Das Tierschutzgesetz ist von den Züchtern zu beachten.

1.3 Der DBSCM ist berechtigt, die Einhaltung der Zuchtordnung durch einen   beauftragten Vertreter zu überwachen, und auch durch das zuständige Veterinäramt prüfen zu lassen.

1.4 Es werden im DBSCM nur Berner Sennenhunde zur Zucht zugelassen. Andere Hunderassen werden im DBSCM nicht aufgenommen

2. Züchter

2.1 Nur Mitglieder des DBSCM können  Züchter im DBSCM sein.

2.2 Als Züchter gilt der Eigentümer oder Mieter der Zuchthündin zur Zeit des Belegens.

2.3 Das mieten oder vermieten von Hündinnen zur Zucht ist zulässig. Der Mieter gilt als Züchter, der Wurf wird unter seinem Zwingernamen im DCSBM Zuchtbuch  eingetragen. Den Wurfunterlagen für das DBSCM  muss unbedingt eine Kopie des Zuchtmietvertrages beigefügt werden. Über die Modalitäten der Vermietung haben sich Besitzer und Mieter des Tieres selbst zu einigen. Eine Überprüfung durch einen vom DBSCM ausgewählten Rechtsanwalt kann angeordnet werden.

3. Zuchtvoraussetzungen

3.1 Es dürfen nur Berner Sennenhunde zur Zucht verwendet werden, welche  die Zuchttauglichkeit, bestätigt durch den DBSCM, erlangt haben und einen Abstammungsnachweis eines anerkannten Zuchtvereines besitzen.

3.2 Die zuchttauglichen Tiere von Züchtern, die aus anderen Vereinen kommen und in den DBSCM eingetreten sind, werden, sofern sie den Anforderungen der DBSCM  Zuchtordnung entsprechend ohne weiteren Nachweis der Zuchttauglichkeit anerkannt.

3.3 Berner Sennenhunde, die mit  Registernachweisen (ohne vollständigen Nachweis der Vorfahren) sind, werden nur mit Zustimmung des Vorstandes des DBSCM zugelassen.

3.4 Die artgerechte Haltung und Aufzucht der Welpen muss beim Züchter gewährleistet sein.

3.5 Neuzüchter haben sich vor dem ersten Belegen ihrer Hündin bei ihrem zuständigen Zuchtwart genau über die Durchführung der Zucht beraten zu lassen.

3.6 Inzestzucht, d. h. die Verpaarung zwischen Verwandten 1. Grades (Eltern / Kind oder Geschwistern) werden nicht zugelassen

3.7 Ein Züchter des DBSCM darf nicht in anderen Vereinen züchten. Ferner ist nicht

gestattet, dass eine im gleichen Haushalt lebende Person Hunde gleicher Rasse in anderen Verein züchten.

Zuchtordnung Seite 2

4. Zwingerschutz & Zwinger

4.1 Der Zwingername ist der "Zuname" des Hundes und muss vom Züchter schriftlich beim DBSCM  beantragt werden.

4.2 Der Zwingername kann nur im DBSCM  geschützt und einmalig vergeben werden. Der Zwingerschutz gilt nur für DBSCM Mitglieder, bei Erlöschen der Mitgliedschaft verfällt der Zwingerschutz.

4.3 Der Zwingername ist nicht veräußerbar, kann aber unter Umständen nach vorheriger

Absprache mit dem Vorstand "vererbt" werden.

4.4 Die Rufnamen eines Wurfes müssen mit dem selben Buchstaben beginnen. Diese

Rufnamenvergabe erfolgt alphabetisch,  der erste Wurf eines Züchters beginnt mit A zweite mit B, usw. . Es darf ein Zweitnahme vergeben werden, welcher aber auch eingetragen wird

4.5 Für Züchter, die ihren Zwingerschutz nach dem 01.02.2013 beantragen, ist eine

Zuchtstättenkontrolle Pflicht. Eine Zuchtstättenkontrolle erfolgt durch einen Zuchtwart des  DBSCM. Die dadurch anfallenden Gebühren sind an den Zuchtwart/Beauftragten zu entrichten.

4.6 Die Zuchtstättenkontrolle kann durch das zuständige Veterinäramt durchgeführt werde und dem DBSCM in schriftlicher Form nachgewiesen werden

5. Zuchttauglichkeit

5.1 Für Hunde, die zur Zucht verwendet werden sollen, muss vor der Belegung  der Beweis zur Zuchttauglichkeit  erbracht werden. Die Voraussetzung zur Prüfung der Zuchttauglichkeit sind erfüllt, wenn er ab der Jugendklasse auf drei vom DBSCM. anerkannten Ausstellungen vorgestellt wurde. Bei mindestens einer der Ausstellungen muss der Berner Sennenhund in der Offenen Klasse ausgestellt worden sein und die Mindestqualität erreicht haben (Rüden "vorzüglich", Hündinnen ab "sehr gut").

Für Berner Sennenhunde muss außerdem der Nachweis über HD, ED und OCD erbracht werden, und es dürfen im Gebiss nicht mehr als 2 Prämolare P1 oder Prämolar P2 fehlen.

DBSCM Richter und -Zuchtwarte sind berechtigt, zuchttauglich zu schreiben. Hierzu sind DBSCM erstellte Zuchttauglichkeitsanträge zu verwenden. Bei Berner Sennenhunde mit DBSCM Abstammungsnachweisen wird die Zuchttauglichkeit als Bescheinigung augestellt und ist vom Züchter zu beantragen.

Ein Berner Sennenhund kann, wenn kein DBSCM - Zuchtwart verfügbar ist, auch von einem anderen, eines vom DBSCM anerkannten Vereines (alle die dem VDHV e.V angeschlossen sind), von einem Richter zuchttauglich geschrieben werden, sofern die hier aufgeführten Voraussetzungen von dem Berner Sennenhund erfüllt und dem Richter überprüft wurden. Das Ergebnis der Prüfung wird auf der Ahnentafel des betreffenden Berner Sennenhundes eingetragen. Die Eintragung muss gleichfalls vom Züchter beantragt werden, und vom Prüfer (Zuchtwart / Richter/ Vorstand ) bestätigt sein.

5.2 Zur Aufrechterhaltung der Zuchttauglichkeit müssen Zuchthunde mindestens alle 1,5 Jahre auf einer Ausstellung ausgestellt werden. Bei Züchtern, die ihre Zuchtstätte jährlich überprüfen lassen, entfällt diese Pflicht. Der jeweilige Nachweis ist der Wurfmeldung beizufügen.

5.3 Das Mindestalter für die Zulassung zur Zuchttauglichkeitsprüfung ist für die Berner Sennenhunde 18 Monate.

5.4 Alle Berner Sennenhunde, die zur Zucht verwendet werden sollen, müssen  zur

Feststellung von Patella Luxation (PL) geröntgt werden.

Die Auswertung der Befunde muss durch eine Auswertungsstelle des DBSCM erfolgen

und auf dem PL-Auswertungsbogen des DBSCM eingetragen werden.

 

Zuchtordnung Seite 3

 

Nur Berner Sennenhunde mit dem Befund PL-0 / frei von PL-1 sind zur Zucht zugelassen. Hunde PL- 1 mit dürfen nur mit Berner Sennenhunde verpaart werden, die PL-0 / frei sind.

5.5 Alle Berner Sennenhunde, die zur Zucht verwendet werden sollen, müssen zur

Feststellung von Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogengelenkdysplasie (ED) und

Osteochondrosis dissecans (OCD) geröntgt werden. Die Auswertung der Befunde muss

eine Auswertungsstelle des DBSCM, oder durch einen, von DBSCM anerkannten

Tierarzt erfolgen und auf den HD-, ED-  Auswertungsbögen des DBCSM

eingetragen werden. Es ist darauf zu achten das der Berner Sennenhund bezüglich des HD-Befundes im Stehen geröntgt wird.

5.6 HD, ED & OCD Formel

HD-Formel: 0 = frei l A1, A2

Übergangsform / B1, B2

2= leicht/ Cl, C2

3 = mittel / D1, D2

4 = schwer / E1, E2

Hunde mit HD 1 und 2 dürfen nur mit HD-freien Hunden gepaart werden, ein Zuchtpart muss unbedingt HD-frei sein. Tiere mit mittlerer und schweren HD sind von jeglicher Zucht ausgeschlossen.

ED-Formel: Grad 0

Grad 1

Grad II

Grad III

Ab ED Grad II sind Hunde nicht mehr zur Zucht zugelassen. Hunde mit ED-I dürfen nur mit freien(Grad O) Hunden gepaart werden.

OCD-Formel: Nur OCD-freie Hunde dürfen zur Zucht zugelassen werden.

5.7 Sollte die Auswertung angefochten werden, besteht die Möglichkeit, nach Absprache mit dem Vorstand, eine zweite Auswertung in Form eines Obergutachtens, bei einer anderen Auswertungsstelle in Auftrag zu geben. Die Kosten hierfür trägt der Züchter, bzw. Halter. Das Ergebnis dieses Gutachtens ist für alle Seiten bindend.

6. Zuchtdauer

6.1 Nach dem vollendeten 8. Lebensjahr dürfen Hündinnen nicht mehr zur Zucht verwendet werden. Für hochwertige Berner Sennenhunde kann der Vorstand die Genehmigung des Dachverbandes des DBSCM eine Sondergenehmigung für einen weiteren Wurf beantragen, wenn die Voraussetzungen für die Zuchttauglichkeit vorhanden sind. Dem Antrag auf Genehmigung ist eine tierärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Verträglichkeit eines weiteren Wurfs beizufügen. Diese Genehmigung ist vor dem Belegung zu beantragen.

6.2 Das Zuchtalter von Rüden ist mit 10 Jahren begrenzt.

7. Durchführung der Zucht

7.1 Es dürfen nur Berner Sennenhunde mit Abstammungsnachweis verpaart werden.

7.2 Der Züchter  kann sich bei der Wahl eines geeigneten Deckrüden von einem Zuchtwart /Vorstand / Richter beraten lassen.

7.3 Zuchttauglichkeiten anderer Verbände werden vom DBSCM anerkannt, wenn diese der Zuchtordnung des DBSCM entsprechen

 

Zuchtordnung Seite 4

 

 

7.4 Der Deckakt ist durch Ausfüllen des DBSCM. - Deckscheines zu dokumentieren. Der DBSM empfiehlt, dass Züchter und Deckrüdenbesitzer einen Deckvertrag auszustellen. Der Inhalt des Vertrages sind Sache der Vertragspartner.

7.5 Der Wurf muss dem DBSCM - Zuchtwart spätestens 4 Tage nach der Geburt gemeldet werden.

7.6 Nach vollendeter 6. Lebenswoche erfolgt die Wurfabnahme durch einen DBSCM

Zuchtwart. In Ausnahmefällen  kann die Wurfabnahme durch einen Tierarzt erfolgen.

Der bei der Wurfabnahme ausgestellte Wurfmeldeschein muss bis spätestens 10 Wochen nach dem Wurftag an das Zuchtbuchamt geschickt werden. Wird der Wurfmeldeschein verspätet eingereicht, werden keine Ahnentafeln für den Wurf ausgestellt.

7.7 Bei der Wurfabnahme durch den Zuchtwart werden diesem das Muttertier und die Welpen gezeigt. Diese werden auf sichtbare Fehler geprüft und Fehler gegebenenfalls auf dem Wurf-Meldeschein eingetragen. Ferner ist ein Vermerk einzutragen, aus dem hervorgeht, dass der Wurf und das Muttertier vorgeführt wurden. Die Richtigkeit der Angaben im Meldeschein sind vom Züchter durch Unterschrift, und vom Zuchtwart/Tierarzt durch Unterschrift und Stempel zu bescheinigen. Die Chip-Nummer der Mutter muss ausgelesen werden, und durch den Unterzeichner bestätigt werden.

7.8 Abgabe von Berner Sennen Welpen: Die Abgabe der Welpen erfolgt frühestens nach 8 Wochen. Die Welpen müssen bei Abgabe entwurmt, geimpft und gekennzeichnet sein.

7.9 Der Züchter ist verpflichtet, beim Verkauf der Welpen den Käufer auf ihm bekannte Mängel aufmerksam zu machen.

7.10 Welpen dürfen nicht an Hundehändler, Versuchslabore oder Vermittler verkauft werden. Welpen dürfen nicht auf Internetversteigerungs- Auktionen angeboten werden.

8. Anzahl der Würfe & Welpen

8.1 Eine Hündin darf innerhalb von 12 Monaten 2 Würfe haben, dann muss 12 Monate pausiert werden. Bei einem Wurf innerhalb von 12 Monaten entfällt eine Pause. Gerechnet wird Zeitraum von Decktag zu Decktag.

8.2 Der DBSCM  erhebt keine Limitierung der Welpenzahl. Zieht ein Züchter einen

größeren Wurf auf, so muss unbedingt gegeben sein, dass die Hündin tatkräftig

unterstützt und die Welpen rechtzeitig, mindestens ab der 3. Woche, zugefüttert werden.

9. Wurfabnahme und Kennzeichnung

9.1 Die Wurfabnahme erfolgt grundsätzlich durch einen Zuchtwart oder Vorstand des DBSCM oder Tierarzt.

9.2 Es muss ein Wurf-Meldeschein des DBSCM verwendet werden und komplett mit allen Angaben ausgefüllt werden.

9.3 Die Welpen müssen durch einen Microchip gekennzeichnet werden.

Die Kennzeichnung muss im Wurf-Meldeschein des DBSCM eingetragen sein

9.4 Aufwandsentschädigung für den Zuchtwart/ Vorstand :

Wurfabnahme pro Welpe 5,00,- Euro

Fahrtkosten pro Kilometer 0,65,- Euro

Rechnungen des Tierarztes sind vom Züchter auszugleichen.

 

 

Zuchtordnung Seite 5

 

 

10. Zuchtbuch

10.1 Die Eintragung der Welpen in das DBCSM-Zuchtbuch erfolgt erst nach der

Wurfabnahme durch eine autorisierte Person

10.2 Folgende Unterlagen sind beim DBSCM.- Zuchtbuchamt einzureichen

1.Abstammungsnachweise der Elterntiere (Kopie), sofern diese dem Zuchtbuchamt nicht

vorliegen.

2.Zuchttauglichkeiten der Elterntiere, sofern diese dem Zuchtbuchamt nicht vorliegen.

3.Vollständig und leserlich ausgefüllter Deckschein.

4. Vollständig und leserlich ausgefüllte Wurf-Unterlagen.

Für die Richtigkeit der Angaben unterzeichnet der Züchter rechtsverbindlich den Wurf-

Meldeschein.

5. Titel und Championate (Kopie)

6. Den Nachweis über 5.2

11. Verstöße

11.1 Bei Verstößen gegen die Zuchtordnung kann der Vorstand des DBSCM Strafen

aussprechen.

11.2 Folgende Maßnahmen sind je nach Verfehlung möglich:

1. schriftliche Verwarnung

2. Eintragssperre eines Wurfes

3. zeitlich begrenztes Zuchtverbot für einen oder mehrere Hunde

4. dauerhaftes Zuchtverbot für einen oder mehrere Hunde

5. bei besonders schweren Verstößen oder mehrmaliger Missachtung der Zuchtordnung

Zuchtverbot des Züchters und Ausschluss aus dem DBSCM. Diese Maßnahme bedarf

den Beschluss des Vorstandes.

6. Züchter die dem DBSCM angeschlossen sind und Verpaarung von Berner Sennenhunden ohne Abstammungsnachweis zulassen, werden ohne Abmahnung aus dem DBSCM ausgeschlossen.

12. Sonstiges

12.1 Züchter, die eine gewerbliche Zucht führen, sind ersucht einen Sachkundenachweis zu erbringen.

12.2 Ein Gewerbeschein und die Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes muss dem DBSCM (Kopie) vorgelegt werden.

12.3 Auch unangekündigte Besuche des Veterinäramtes sind dem DBSCM anzugeben.

12.4 Der DBSCM ist nicht verantwortlich für die Angaben des gewerblichen Züchters beim Finanzamt.

12.5 Änderungen der Zuchtordnung können nur durch den Beschluss der Mietgliederversammlung erfolgen.

 

 

Überarbeitete Version vom Feb. 2013.

Beschlossen durch Mitgliederversammlung 07.02.2013

    Diese Zuchtordnung ist urheberechtlich geschützt

 

 

 

 


Deutscher Berner Sennenhunde Club Mecklenburg
DBSCM@t-online.de